Deutschland: In Europa weiter wirtschaftsstark

Deutschland: In Europa weiter wirtschaftsstarkEin neue Studie der Allianz brachte es ans Licht: Deutschland behauptet sich unter den wichtigsten europäischen Ländern auf dem ersten Platz, wenn es um die Frage nach der Wirtschaftsstärke geht. Geprüft wurden 18 Länder, Deutschland bekam 8,4 Punkte von zehn maximal möglichen Zählern. Hinter Deutschland folgten Estland und Lettland, alle betrachteten Länder der Eurozone hatten Verbesserungen zu verzeichnen. Im Test wurden insgesamt 15 Wirtschaftsindikatoren betrachtet.

Deutschland bleibt Spitze in Europa

Bewertet wurden in der Studie 18 Länder anhand von 15 Faktoren. Sie wurden den vier Schlüsselkategorien „Solidität der Staatsfinanzen“, „Wettbewerbsfähigkeit und Inlandsnachfrage“, „Beschäftigung und Ressourceneffizienz“ und „Privatverschuldung“ zugeordnet. Nach Aussage der Allianz zielte die Analyse darauf ab, bestehende Ungleichgewichte zu identifizieren, damit wirtschaftliche Fehlentwicklungen rechtzeitig durch politische Maßnahmen ergänzt und gesteuert werden könnten. Zusammenfassend wurde dazu ein Indikator ermittelt, der als Frühwarnsignal dient, wenn eine ungesunde Wachstumsbasis für die Volkswirtschaft besteht. Allerdings soll dieser Indikator nicht als Indiz für das zu erwartende Wirtschaftswachstum eines Landes dienen. Deutschland platzierte sich im Test auf dem ersten Rang. Estland, Lettland, Österreich, Luxemburg und Malta erhielten jeweils über sieben Punkte, Deutschland bekam lediglich 1,4 Zähler mehr. Überraschend war sicherlich, dass sich Estland und Lettland im Test verbessern konnten, alle anderen Länder mussten sich mit einer Abstufung um ein bis zwei Plätze zufriedengeben. Trotzdem konnten alle Teilnehmer ihre Bewertung in Punkten verbessern. Offenbar wird der Währungsraum ökonomisch stabiler und robuster, urteilen die Wirtschaftsexperten. Dies sei auf erfolgreiche Reformen und auf Erholungen der Konjunktur zurückzuführen.

Optimistischer Ausblick für die Zukunft

Insgesamt zeichnet sich eine positive Tendenz ab. Vor allem der Ausblick ist außerordentlich erfreulich, die Tester gehen davon aus, dass sich die Ergebnisse des Euromonitors weiter verbessern werden. Die Ursache der Prognose liegt in einer Belebung der Konjunktur, dadurch lassen sich Ungleichgewichte schneller beheben. Deutschland führt das Ranking in drei Kategorien an. Nur bei der Solidität der Finanzen reichte es nur für einen vierten Platz. Abgesehen davon wurden alle Kategorien mit mindestens acht Punkten bewertet. Bei der staatlichen Zinslast, der Veränderung der Binnennachfrage, der Arbeitslosenquote, der Arbeitsproduktivität und der Verschuldung der privaten Haushalte konnten sich die Bundesbürger flächendeckend verbessern. Auch bei der staatlichen Neuverschuldung, den Lohnstückkosten, der Leistungsbilanz und den Verbindlichkeiten des Finanzsektors sahen die Ergebnisse gut aus. Insgesamt, so scheint es, ist ein erfreulicher Blick in die Zukunft angesagt.

Gute Zeiten für Schuldner und Gläubiger

Folgt man der neuesten Allianzanalyse, sollte die Situation für Schuldner und für Gläubiger derzeit außerordentlich positiv sein. Aufgrund der soliden finanziellen Lage und der positiven Perspektiven für die Zukunft steht zu erwarten, dass Schulden noch schneller abgebaut werden können. Gleichzeitig sollten immer weniger Haushalte ernsthaft gefährdet sein, sich selbst zu überschulden und den Gang zur Schuldnerberatung antreten zu müssen. Die Prognosen sind insgesamt erfreulich, vor allem sollte es möglich sein, bestehende Schulden mit vorhandenen Mitteln abbauen zu können. Geschuldet ist das vor allem der niedrigen Arbeitslosenquote und den angemessenen Löhnen. Die Studie ist somit eine interessante Ergänzung neuer Befragungen, nach denen sich die heutige Generation gerne um Konsum, aber weniger um die Altersvorsorge kümmert.

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