Schuldnerberatung in Neukölln und Wedding am meisten nachgefragt



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Für Berlin werden regelmäßig aktuelle Schuldnerquoten veröffentlicht. Diese unterscheiden sich von Bezirk zu Bezirk teilweise enorm. So liegt diese Quote im Schuldner-ärmsten Bezirk Zehlendorf bei unter 8 Prozent der Bewohner, die überschuldet sind. Ganz anders sehen die Zahlen im Bezirk Neukölln aus. Hier beträgt die Quote teilweise mehr als 16 Prozent. Noch drastischer ist die Lage in Berlin Wedding. Hier sind fast 20 Prozent überschuldet. Damit gehören die Bezirke zu den Orten mit der höchsten Schuldnerquote in ganz Deutschland. Weiterlesen

Weltbild ist insolvent

Die Insolvenz des Weltbildverlages zieht erste Konsequenzen nach sich. Am 10.Januar 2014 stellte die Verlagsgruppe Weltbild beim Augsburger Amtsgericht einen Insolvenzantrag. Unter der Leitung des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz, der auch die Insolvenz der Drogeriekette Schlecker verwaltete, wird zunächst ein strenger Sanierungsplan durchgesetzt. Da der Konzern im letzten Jahr rund 100 Millionen Euro Verlust gemacht hat, sei die Verlagsgruppe Weltbild nicht durch ein wenig Kosmetik zu retten, so Geiwitz. Nach dem Sanierungsplan wurden bereits 700 Mitarbeiter entlassen. Nun wurde das Schutzschirmverfahren für Weltbild Plus eingeleitet, dass allerdings nur für April und nicht mehr für Mai gilt. Somit muss der Konzern die Gehälter für Mai selbst zahlen, hat dazu aber keine Finanzen. Also musste Weltbild Plus von Grund auf saniert werden. Weiterlesen

Wenn der Arbeitgeber pleite geht



Arbeitgeber Pleite

Viele Menschen glauben auch heute noch, dass man nur in die Schuldenfalle tappt, wenn man Hartz-IV-Empfänger ist oder keine Ausbildung besitzt. Angestellten und Hochschulabsolventen passiert das nicht. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass viele selber zahlungsunfähig werden, wenn der Arbeitgeber pleite geht und sie dadurch den Arbeitsplatz verlieren.
Mitunter bekommen die Mitarbeiter, die gekündigt wurden, keinen neuen Arbeitsplatz mehr oder erst sehr viel später. Trotzdem muss den Zahlungsverpflichtungen nachgekommen werden. Aber das Arbeitslosengeld ist weitaus weniger als ein Gehaltseingang. Wenn dann kein neuer Arbeitsplatz in Sicht ist, wächst der Druck und die Zahlungsverpflichtungen können unter Umständen nicht mehr eingehalten werden. Weiterlesen

Private Schuldnerberatungen in der Kritik

In vielen Foren wird vor privaten Schuldnerberatungen gewarnt. Kommentare wie: „Achtung schwarze Schafe“ sind nicht selten anzutreffen. Weiter wird davor gewarnt, dass man nicht für eine Schuldnerberatung zu zahlen hätte. Von Abzocke ist da die Rede. Jeder hätte ein Anrecht auf eine kostenlose Schuldnerberatung. Auch in Berlin. Falsch. Diese Aussage ist nicht korrekt. Weiterlesen

Firmeninsolvenz – was heißt das für die Angestellten?

Im Jahr 2013 wurden laut der Bürgel Wirtschaftsinformation GmbH nur noch insgesamt 26.733 Firmen zahlungsunfähig. Ein leichter Rückgang ist zu verzeichnen. Nur in vier Bundesländer sind die Firmeninsolvenzen angestiegen. Hamburg legte um 21,9 Prozent zu, auch in Sachsen-Anhalt (plus 5,3 Prozent), Hessen (plus 4,2 Prozent) und Berlin (plus 0,5 Prozent). Vor allen kleine und mittlere Unternehmen haben den Insolvenzantrag gestellt. Ebenso war jedes vierte Unternehmen, welches in 2013 in die Insolvenz ging, nur maximal zwei Jahre auf dem Markt. Man geht von rund 150.000 Beschäftigten aus, die von den Firmeninsolvenzen 2013 betroffen waren. Was heißt es nun für den Angestellten? Weiterlesen

Jeder 8. Bürger in Berlin ist nicht mehr in der Lage seine Schulden zu tilgen

Gemäß den Zahlen des Schuldner Atlas 2013 der Creditreform stehen an der Spitze der Großstädte neben Duisburg (15,36 Prozent) und Dortmund (14,01 Prozent) Berlin mit 13,12 Prozent. Hierbei ist erkennbar, dass jeder 8. Berliner Bürger nicht in der Lage ist, auf Dauer seine Schulden zu tilgen. Allein im vergangenen Jahr haben in Berlin rund 5.500 Privatpersonen ein so genanntes Verbraucherinsolvenzverfahren beim Amtsgericht angemeldet. Weiterlesen